Fake- Check: Die FV LLL'ler können dies bisher nicht ausschließen.
 

Freitag, 31. Mai 2013
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Samstag, 1. Juni 2013

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Wie kommen eure Familie und Freunde mit Bisexualität zurecht

Meine Freunde und Familie kommen mit meiner Bisexualität gut zurecht da wollte ich ich fragen wie es bei euch ist
Janbilay   |01.06.2013; 10:31:51
 
Fake- Check: Die FV LLL'ler können dies bisher nicht ausschließen.
 
Bei mir wissen es nicht alle, eigentlich wissen es nur die Frauen.

Bei meinen Eltern ist es kein großes Thema ...
Besucher   |01.06.2013; 16:38:57
 
Fake- Check: Die FV LLL'ler können dies bisher nicht ausschließen.
 
Das ist eine gute Frage.
Ich bin mir da selbst gar nicht so sicher, auch nicht, ob ich da mehr nachforschen sollte.

Ich denke, meine guten Freunde kommen mit dem "theoretischen Konzept" gut zurecht, wirklich ausleben tue ich meine Bisexualität mangels Gelgenheit (sprich mangels Mädchen ) allerdings nicht.

Mit meinem Vater kann ich gut über Dinge wie mein Studium reden, über mein Liebesleben allerdings nicht, er ist da eher verklemmt/prüde und bestimmt nicht erpicht auf solche Diskussionen mit seiner Tochter. Für mich ist das ok.

Bei meiner Mutter ist es schon schwieriger.
Sie weiß sowohl von meiner offenen Beziehung als auch, dass mein Partner und ich beide bisexuell sind. Sie ist da sehr offen, nach dem Motto jeder soll nach seiner façon glücklich werden.
Doch wenn ich ihr von jemandem erzählen möchte, denn ich gerade spannend finde, habe ich das Gefühl, sie hört mir gar nicht zu, sondern wehrt nur mit der immer gleichen Sorge ab: "Pass bloß auf wegen AIDS...!"
Igjarjuk   |02.06.2013; 20:39:58
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Partner_innen
Meine Eltern und vor allem meine Mom kam da am Anfang eher schlecht als Recht mit klar. Nach vielen Gesprächen und auch interessierten Nachfragen von ihr und natürlich auch dem Rest meiner Familie ist das heute überhaupt kein Problem.
Besucher   |18.06.2013; 13:07:04
Ich habe es noch niemanden erzählt und überlege gerade, wo ich anfange. Ich glaube erst mal bei Freunden. Meine Eltern leben nicht mehr, aber ich weiß, daß es in der Verwandtschaft niemanden gibt der sich jemals negativ geäußert hat über Schwule oder Lesben. Ich hoffe mal, das gilt für mich als Bisexuelle auch.
Besucher   |14.07.2014; 21:04:08
 
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Und hast du es inzwischen mal jemandem erzählt? Bei mir wissen es nur meine Eltern, da wollte ich mal fragen wo du "angefangen" hast und ob es gut lief...
EinzigEine  - re:   |18.06.2013; 17:25:57
 
EinzigEine überprüft die User auf Fakes.
 
martinus74 schrieb:
Ich hab es noch niemanden erzählt ... überlege gerade wo ich anfange. Ich glaube erst mal bei Freunden.

Am besten da, wo du ein gutes Gefühl hast und nicht damit rechnen musst, gleich beim ersten Mal auf Ablehnung zu stoßen.

Zitat:
... aber ich weiss dass es in der Verwandschaft niemanden gibt der sich jemals negativ geäussert hat über schwuler oder lesben. ich hoffe mal das gilt für mich als bi auch ...

Das sind doch gute Voraussetzungen. Warum sollte die Toleranz in deiner Verwandtschaft denn nicht für dich gelten?
Besucher   |10.07.2013; 14:39:35
 
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Mein Vater kam von allen am besten damit klar. Seine Aussage :"Du bist mein Kind und solange es dir gut geht, ist es egal wer an deiner Seite ist!" Danach nahm er mich in den Arm und sagte das er mich lieb hat.
Leider ist er vor fünf Jahren verstorben und ich bekomme seid dem die volle Bandbreite des Hasses meiner Familie ab... Einzig meine Schwester fängt jetzt langsam an sich mit dem Thema vernünftig auseiander zu setzen.

Freunde habe ich mittlerweile auch nur noch eine Hand voll, aber ich habe lieber wenig wirkliche Freunde, als hunderte bei denen ich Angst haben muss ein Messer im Rücken zu haben wenn ich mich umdrehe...
Der treueste Freund den ich an meiner Seite habe ist zugleich mein Bester Freund, der mich seid nunmehr 11 Jahren begleitet.
Und das macht es mir doch um eniges leichter mit der Intolleranz vieler Menschen Umzugehen.
Besucher   |10.07.2013; 21:42:14
 
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Hallo Leilani
Das liest sich irgendwie traurig und ich kann deine Situation verstehen!
Nachdem ich mehr oder minder mein Outing Hatte, habe einfach meine Partnerin mit auf den Geburtstag meines Vaters gebracht, hat sich meine Schwester komplett abgewand.
Für meine Mutter ist es eine Kunst das an mir zu ignorieren, der einzige der vernünftig reagiert hat war ebenfalls mein Vater.
Ich wünsche dir jedenfalls hier viele schöne Begegnungen, virtuelle und echte und viel Kraft für deinen Weg!
butterblume
Manu   |11.07.2013; 00:10:09
 
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das hörst sich mehr als sich verlassen fühlen an, das kenn ich doch nur zu gut, oder? solong
Besucher   |11.07.2013; 12:50:55
 
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Sich verlassen fühlen, trifft es ganz gut. Ich gebe noch verletzt, enttäuscht und entsetzt hinzu... Aber es hat ja auch niemand gesagt dass das Leben einfach ist^^ Ich habe über die Jahre hinweg gelernt Herausforderungen zu lieben und dadurch das ich durch meinen besten Freund nie ganz alleine war, viel es mir mit der Zeit immer leichter die Menschen, die mich so hart angesehen haben zu akzeptieren wie sie sind... Ich glaube mittlerweile das sie garnicht anders können.
Lilly1971   |11.07.2013; 13:42:51
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Partner_innen
Ich finde Deine Einstellung sehr gut und gesund, Leilani
Ich habe ähnliche Erfahrungen mit meiner "Familie", wobei es bei mir nicht um meine sexuelle Identität ging. Aber es zu akzeptieren, dass die anderen gar nicht in der Lage sind, anders zu handeln, heißt für mich, dass es nicht meine Schuld ist/war... Es ist für mich eine Erklärung, allerdings auf gar keinen Fall eine Entschuldigung ihres Handelns!
Besucher   |11.07.2013; 15:05:53
 
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Naürlich ist das keine Entschuldigung! Wird es niemals sein, denn was diesen Menschen fehlt, ist der Blick über den Tellerrand. Die Welt ist bunt und nicht schwarz-weiß!
Ich habe auch lange gebraucht um zu begreifen, das es nicht meine Schuld ist, aber wenn man das einmal verstanden hat, geht es einem schon viel besser, finde ich zumindest

Ich muss grad einfach mal Danke sagen!
Ich bin so froh das ich endlich mal mit Menschen komunizeren kann, die mich verstehen!
Vielen Dank!!!
Igjarjuk   |11.07.2013; 17:22:42
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Partner_innen
[/ironie an]Blöderweise muss man ja so viel Energie aufwenden um über den eigenen Tellerrand sehen zu können. Und dann auch noch selber reflektieren??? Wo kommen wir denn dahin, wenn Schwarz/Weiß doch sooo viel einfacher ist.
[/ironie aus]
Besucher   |11.07.2013; 17:45:02
 
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Moment ich such mal grad meinen Stift und unterschreib dann
Besucher   |21.07.2013; 00:12:09
Also alle sagen, sie haben kein Problem damit - bei meinem Vater glaube ich manchmal, er tut sich schwer, aber er gibt sich Mühe, er versteht halt das hin und her nicht, daß ich mal eine Freundin habe, dann wieder einen Freund. Wobei das mit dem hin und her nicht nur im Bereich der Liebe ist - wenn ich verliebt bin, hält das mitunter auch lange und ich bin eine treue Seele, aber ich kann mich manchmal auch sehr schnell ver- und wieder entlieben. Ich bin in vielen Bereichen wechselhaft, damit kann auch nicht jeder umgehen. Ich schon. Jedenfalls wurde ich bisher noch von keinem komisch behandelt deswegen, wobei es auch nicht viele wissen. Das liegt aber daran, daß ich ohnehin nicht viele soziale Kontakte habe.

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