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Geschrieben von Mac   
Sonntag, 24. Oktober 2010
Letzte Aktualisierung
Mittwoch, 17. Juli 2013

News / Archiv
Kurzlink: lilelu.de/!3822

Aufruf Forschungsprojekt TU Darmstadt

Am Donnerstag erhielt ich eine Anfrage, mit der Bitte, einen Aufruf zur Beteiligung an einem Forschungsprojekt einzustellen. Absender war / ist die "Technische Universität Darmstadt", genauer das Institut für Soziologie.

Nun denn:

Informationen zum Forschungsprojekts „Die soziale Ordnung des Sexuellen.“

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojektes suchen wir bisexuelle Personen, die bereit sind, uns ein ausführliches Interview zu geben. Im Mittelpunkt unseres Interesses steht die individuelle Familien- und Lebensgeschichte der InterviewpartnerInnen. Daher wird der Ablauf der Interviews durch die selbstgestalteten Erzählungen der InterviewpartnerInnen bestimmt und von uns weder inhaltlich noch zeitlich vorstrukturiert.

Bei der Studie handelt es sich um ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziertes und von Prof. Dr. Martina Löw geleitetes Forschungsvorhaben, welches am Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt wird.
Das Projekt lässt sich im Bereich der Soziologie der Sexualität einordnen und zielt im Kern darauf ab, ein fundiertes Verständnis darüber zu erlangen, wie Sexualität und Geschlecht gesellschaftlich verhandelt werden. Hier besteht nach wie vor ein "blinder Fleck" in der Wissenschaft. Ziel des Forschungsprojektes ist es diese Lücke zu schließen.
Ein erster Interviewintervall soll zwischen dem 1.12.2010 und dem 31.05.2011 in mehreren deutschen Großstädten realisiert werden. Wir verpflichten uns, die Anonymität der Interviewten zu jedem Zeitpunkt zu wahren. Es ist für uns selbstverständlich, dass die erhobenen Daten nur für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Die Interviews werden aufgezeichnet (Audio-Mitschnitt) und im Anschluss verschriftlicht. Diese Transkriptionen werden in der Folge anonymisiert. Später werden keinerlei Rückschlüsse auf die interviewten Personen mehr möglich sein.

Für mögliche Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen,
Eva Kemler und das Forschungsteam


Und dazu dann noch die Adresse:

Technische Universität Darmstadt
Institut für Soziologie

Prof. Dr. Martina Löw
Dipl. Soz. Eva Kemler

Residenzschloß
64289 Darmstadt

Tel.: 06161 16 - 4475
Mail.: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Web: www.raumsoziologie.de

 

Myri   |26.02.2011; 19:27:54
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Nur mal so am Rande:
Also ich habe vergangenen Samstag (19.02.) an einem Interview mit Frau Kemler zum o.g. Forschungsprojekt teilgenommen.
Das Ganze fand bei mir zuhause (der Ort für das Interview ist aber für die Teilnehmer frei wählbar) in entspannter Atmosphäre statt. Wie in dem Aufruf bereits erwähnt, gab es keine feste Vorgabe, was Inhalt und Zeitrahmen betraf. Ich konnte frei von der Leber weg über Familien- und Lebenshintergrund erzählen. Nur ab und an wurden von Frau Kemler vereinzelt Nachfragen zum besseren Verständnis der geschilderten Situation gestellt.
Als ich dann soweit fertig war mit meiner Erzählung, hatte Frau Kemler noch ein paar wenige Fragen an mich, die sie für das Projekt noch etwas klarer umrissen haben mußte.
Alles in Allem hat das Interview in meinem Fall ca. 2,5 Stunden gedauert - wobei es hierbei, wie ich hörte, sehr unterschiedliche Varianten gab...zuweilen bis zu 8 Stunden!!
Wann allerdings das Projekt fertig bearbeitet und abgeschlossen sein wird, konnte mir Frau Kemler noch nicht sagen, da es davon abhängt, wie die Auswertungen nach dem ersten Befragungsintervall ausfallen und ob dann genügend "Material" vorliegt. Falls nicht, ist eine zweite Phase für neue Interviews vorgesehen.
Sollte also noch jemand hier Interesse haben, kann er/ sie sich an die im Beitrag erwähnte Kontaktadresse wenden und wird dann sicherlich Näheres erfahren.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, welche Erkenntnisse bei dem Ganzen tatsächlich gewonnen werden. Daher würde ich mich freuen, wenn ich irgendeine Form von Info bekäme, ob und wo ich Einsicht in die Studie bekommen kann .
Besucher   |09.01.2014; 21:39:27
Nun, ist ja schon eine Weile her, das Ganze... Wäre ich durchaus auch bereit gewesen, da mitzuplaudern, zumal als "Soziologin" und zutiefst "Betroffene" kicher.... Ich mag Abstand durch Ironie, ist ja wohl irgendwo klar, denn das "Ganze" ist letztendlich zutiefst verstörend, wenn man es mit Mitte 40 entdeckt, wenn man sich nicht findet, denke, ich tue das, bin auf gutem Wege, zuversichtlich...

Ein Interview zuhause gäbe ich dieser Dame nicht, aber Darmstadt ist ein Steinwurf entfernt...

Im übrigen tut es mir leid, wenn ich so grenzüberschreitend war, ich war in einer ebensolchen mentalen Situation an diesem Tag, sorry.

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