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Mac
Wieso?
Wieso?
Zuerst einmal, möchte ich mich kurz vorstellen;
Ich nenne mich Zaza87 (heiße natürlich eigentlich anders), bin bald 25 Jahre alt und weiblich.
Ich bin erst heute auf diese Seite gestoßen, nachdem ich lange hin und her überlegt habe, ob ich mich wirklich ans Internet 'wenden' soll. Es ist nicht so, daß es nicht verständnisvolle Menschen in meinem Umfeld gäbe, die bereit wären mir zuzuhören und mir vielleicht auch Rat zu geben, allerdings fühle ich mich dabei nicht so recht wohl und habe Angst eine Belastung zu sein.
Es kostet mich schon einiges an Überwindung nun hier über mein Problem zu sprechen, aber da ich langsam nicht mehr weiter weiß, nicht mehr schlafen kann vor lauter Kloß im Hals und nicht mehr weiß wie ich es ertragen soll. Ich hoffe daß ich mich nicht allzu oft verzetteln werde, weil ich das Gefühl habe, daß alles auf einmal raus muß. Da meine Hände zittern und mir der kalte Schweiß abgeht, bitte ich eventuelle Sackgassen zu verzeihen.
Nun zu meinem erlebten und dem Problem was sich daraus ergibt:
Alles fing nach einer ziemlich beschissenen 4 Jährigen Beziehung an, aus der ich mich endlich lösen konnte. Ich war total kaputt, körperlich und psychisch am Ende und furchtbar unglücklich. Aber, es gab Jemanden der mich plötzlich trösten konnte. Wir kannten uns schon eine ganze Zeit lang vorher, erst nur übers Internet, dann auch Privat, pflegten eine sehr innige Freundschaft die auf sehr viel Respekt und Vertrauen aufgebaut war. Eigentlich war das alles so ganz gut und paßte wunderbar aber dann... kam er (früher eine Sie) plötzlich eines Nachts in mein Bett und schmiegte sich an mich. Zunächst war ich irritiert weil ich damit niemals gerechnet hatte da ich wußte, er steht nur auf Männer (zu dem Zeitpunkt noch eine Sie). Ein großes Problem war es für mich nicht, es war angenehm und gegen Frauen in meinem Bett hatte ich tendenziell noch nie etwas (Auch wenn mir bis zu dem Zeitpunkt seltsamerweise noch nie der Gedanke gekommen war, ich könnte bisexuell sein). Diese nächtliche Kuschelattacke entwickelte sich im Laufe der Monate zu einer noch innigeren Freundschaft und regelmäßigem Sex. Noch nie vorher hatte ich mich zu Jemandem so extrem hingezogen gefühlt, noch nie hatte ich das Gefühl, daß es so perfekt paßte (Auch wenn es vielleicht nicht perfekt war). Ich hatte noch niemals, niemals vorher Jemanden so sehr geliebt, auch wenn es nicht offiziell war. Ich war einfach nur wahnsinnig glücklich und unendlich zufrieden!!!
Und dann, als ich am Höhepunkt meines Glücks angekommen war, tat sich plötzlich das größte, schwärzeste Loch meines Lebens auf.
Er hatte sich entschieden, mein Glück zu beenden. Er wollte mich nicht ausnutzen für den Sex, nachdem sich sein Körper sehnte, weil er gerade dabei war überhaupt erst einmal Sexualität für sich zu entdecken, aber bereits ahnte, daß er sich früher oder später doch für einen Mann entscheiden würde.
Und wieder war ich völlig am Ende.
Seltsamerweise hat es an unserer innigen und vertrauten Freundschaft nichts verändert, im Gegenteil, mittlerweile können wir über ALLES miteinander reden, besuchen uns noch immer ab und zu (Auch wenn diese Besuche recht distanziert ablaufen) und pflegen beinahe täglich Kontakt.
Nun gut. Mit der Zeit habe ich mich recht gut erholt, hatte mich wieder aufgerichtet, mich neu verliebt und eine neue Partnerschaft begonnen. Am Anfang war alles ganz toll und ganz einfach, obwohl er in der Schweiz lebt und uns 480 Km trennen. Wir sehen uns fast jedes Wochenende, manchmal holt er mich auch ab, er stand bei jedem Problem zu mir und davon gibt es nicht gerade wenige, fährt ständig hin und her und hat nichts mehr verdient, als daß man ihn aufrichtig liebt und festhält, so fest es geht (mittlerweile sind wir sogar verlobt).
Mittlerweile ist nicht mehr alles so toll und so einfach. Ich habe festgestellt, daß ich nicht in die Schweiz ziehen möchte, und er kann nicht zu mir ziehen. Das ist das eine Problem. Das geringste Problem.
Vor einigen Tagen plötzlich erzählte mir mein Verflossener (Große Liebe, früher eine Sie) er habe da Jemand, den er ganz toll findet und schwärmte selbstverständlich, denn wir können ja über alles reden!
Und plötzlich wurde mir furchtbar übel, schwindelig, ich bekam Schweißausbrüche und hatte das Gefühl durch den kalten, schleimigen Kloß im Hals nicht mehr atmen zu können. Ich wollte aufstehen, nicht einmal das ging, und einfach nur mein Innerstes nach außen kotzen!
Dann kamen die Tränen. Ich hockte vorm PC, schrieb gute Miene zum bösen Spiel - daß er das verdient hat und ich es gut finde, daß er endlich glücklich sein kann - und heulte Rotz und Wasser.
Richtig! Ich war nicht über ihn hinweg! Ganz und gar nicht! Sowas von gar nicht! Ich habe schon viele elende Momente in meinem Leben gehabt, aber so elend war es mir noch nie.
Nachdem ich irgendwann eine Heulpause hatte, habe ich, unter hängen und würgen, meinem Verlobten davon erzählt. Begeistert war er natürlich nicht, logischerweise, ABER, hatte Verständnis für meine Gefühle. Am nächsten Tag machte ich den nächsten Schritt und erzählte IHM von meinen Gefühlen. Was ich besser gelassen hätte, denn es stellte sich heraus, daß nicht seine Gefühle für mich meinem absoluten Glück im Weg standen, sondern mein weiblicher Körper.
In dem Moment war Alles irgendwie noch viel, viel schlimmer geworden. Ich hatte mich in meinem Körper immer ganz wohl gefühlt, fand mich hübsch, war zufrieden, ja wirklich zufrieden, mal abgesehen von zu viel Hintern im Gegensatz zur Brust.
JETZT empfinde ich meinen Körper plötzlich als eine Strafe, der ich nicht entgehen kann.
Ich wollte einfach nur allein sein, nichts hören, nichts sehen, nichts sagen und am Besten, absolut gar nichts fühlen. Was selbstverständlicherweise nicht klappte. Völliges Chaos in meinem Kopf, Magenschmerzen, Übelkeit, und noch mehr Tränen. Viele, viele mehr!
Gerade, als ich mich schön vergraben hatte und in meinem Kopf langsam eine wohltuende Leere eintrat, kam überraschend mein Verlobter vorbei (eigentlich wollten wir uns an diesem Wochenende nicht sehen). Und einmal mehr saß ich heulend auf der Couch, wußte nicht ein noch aus und wollte die Beziehung eigentlich beenden. Der Schmerz in seinen Augen und das unermüdliche gute Zureden hielten mich letztendlich davon ab. Das Thema wurde erstmal nicht mehr angeschnitten wir hatten ein zerbrechliches, aber eigentlich recht harmonisches Wochenende, obwohl es in meinem Kopf unaufhörlich kreiste.
Und jetzt. Jetzt sitze ich hier, bin mit meiner Situation völlig überfordert (Zumindest fühlt es sich so an), kann nicht schlafen, halte meine lieben Haustierchen die unermüdliche Tröstungsversuche starten und mich wach und komme mir vor, wie der gemeinste Mensch der Welt.
Ich liebe meinen Verlobten. Aber ich liebe auch den Anderen, den ich niemals haben kann, ich liebe mich selbst nicht mehr und fühle mich immer mehr außer Stande diese Beziehung aufrecht zu erhalten. Ich möchte einfach alleine sein und nachdenken. Aber ich würde meinem Verlobten wahrscheinlich so weh tun, wie man mir weh getan hat. Und ich mache mir ein bißchen Sorgen, daß er sich etwas antut. Ich bin sein Lichtblick, in einem anstrengenden Leben und ich will ihn um Gottes Willen nicht verletzen! Ich weiß nicht was die richtige Entscheidung ist. Die Beziehung beenden? Oder sie nicht beenden und durchhalten und sehen was daraus wird?
Für mein Herz oder meinen Bauch entscheiden? Aber ich habe Angst mich selbst zu opfern und herumzuquälen, wenn ich feststelle, ich kann die Beziehung nicht halten. Was gewinne ich dabei? Wenn ich es nicht tue, verliere ich womöglich den ersten Mann der es wirklich gut und ehrlich mit mir meint, und wenn ich die Beziehung erhalte, riskiere ich mit einer Lüge und wenig Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft zu leben.
Ich bin völlig verwirrt, weiß nicht was ich tun kann, damit alle Beteiligten so glimpflich wie möglich davonkommen und ich weiß nicht, wie ich es ertragen soll, nicht bei dem Menschen sein zu können der mir am meisten bedeutet.
An dieser Stelle möchte ich all denen Danken, die sich die Mühe gemacht haben dies zu lesen! Ich möchte Niemanden um Anteilname oder Trost anbetteln, aber natürlich würde ich es nicht abweisen, ich kann nicht behaupten, daß ich es nicht nötig hätte. Ich suche einfach nur nach Leuten, die mich verstehen. Ich möchte mir diesen ganzen Kram von der Seele schreiben können, ohne daß mich peinliches oder kühles Schweigen erwartet. Ich würde mich über einen Rat oder eine gute Idee auf meiner Suche nach einer Lösung wirklich, wirklich freuen.
Außerdem möchte ich mich bei den Leuten bedanken die mich gestern Abend (mittlerweile haben wir es 2 Uhr Morgens) so freundlich und offen empfangen haben.
So. Nun werde ich wohl noch eine Zigarette rauchen, meinen Hasen Rüdiger, der tapfer die ganze Zeit still auf meinem Schoß gehockt hat, endlich in sein Bettchen bringen und dann das mit dem Schlafen nochmal versuchen, denn ich muß morgen früh zum Tierarzt, Rüdiger hat einen Termin zur Kastration. Ich hoffe ihr drückt ihm alle die Daumen das alles glatt geht. ^^
Ich nenne mich Zaza87 (heiße natürlich eigentlich anders), bin bald 25 Jahre alt und weiblich.
Ich bin erst heute auf diese Seite gestoßen, nachdem ich lange hin und her überlegt habe, ob ich mich wirklich ans Internet 'wenden' soll. Es ist nicht so, daß es nicht verständnisvolle Menschen in meinem Umfeld gäbe, die bereit wären mir zuzuhören und mir vielleicht auch Rat zu geben, allerdings fühle ich mich dabei nicht so recht wohl und habe Angst eine Belastung zu sein.
Es kostet mich schon einiges an Überwindung nun hier über mein Problem zu sprechen, aber da ich langsam nicht mehr weiter weiß, nicht mehr schlafen kann vor lauter Kloß im Hals und nicht mehr weiß wie ich es ertragen soll. Ich hoffe daß ich mich nicht allzu oft verzetteln werde, weil ich das Gefühl habe, daß alles auf einmal raus muß. Da meine Hände zittern und mir der kalte Schweiß abgeht, bitte ich eventuelle Sackgassen zu verzeihen.
Nun zu meinem erlebten und dem Problem was sich daraus ergibt:
Alles fing nach einer ziemlich beschissenen 4 Jährigen Beziehung an, aus der ich mich endlich lösen konnte. Ich war total kaputt, körperlich und psychisch am Ende und furchtbar unglücklich. Aber, es gab Jemanden der mich plötzlich trösten konnte. Wir kannten uns schon eine ganze Zeit lang vorher, erst nur übers Internet, dann auch Privat, pflegten eine sehr innige Freundschaft die auf sehr viel Respekt und Vertrauen aufgebaut war. Eigentlich war das alles so ganz gut und paßte wunderbar aber dann... kam er (früher eine Sie) plötzlich eines Nachts in mein Bett und schmiegte sich an mich. Zunächst war ich irritiert weil ich damit niemals gerechnet hatte da ich wußte, er steht nur auf Männer (zu dem Zeitpunkt noch eine Sie). Ein großes Problem war es für mich nicht, es war angenehm und gegen Frauen in meinem Bett hatte ich tendenziell noch nie etwas (Auch wenn mir bis zu dem Zeitpunkt seltsamerweise noch nie der Gedanke gekommen war, ich könnte bisexuell sein). Diese nächtliche Kuschelattacke entwickelte sich im Laufe der Monate zu einer noch innigeren Freundschaft und regelmäßigem Sex. Noch nie vorher hatte ich mich zu Jemandem so extrem hingezogen gefühlt, noch nie hatte ich das Gefühl, daß es so perfekt paßte (Auch wenn es vielleicht nicht perfekt war). Ich hatte noch niemals, niemals vorher Jemanden so sehr geliebt, auch wenn es nicht offiziell war. Ich war einfach nur wahnsinnig glücklich und unendlich zufrieden!!!
Und dann, als ich am Höhepunkt meines Glücks angekommen war, tat sich plötzlich das größte, schwärzeste Loch meines Lebens auf.
Er hatte sich entschieden, mein Glück zu beenden. Er wollte mich nicht ausnutzen für den Sex, nachdem sich sein Körper sehnte, weil er gerade dabei war überhaupt erst einmal Sexualität für sich zu entdecken, aber bereits ahnte, daß er sich früher oder später doch für einen Mann entscheiden würde.
Und wieder war ich völlig am Ende.
Seltsamerweise hat es an unserer innigen und vertrauten Freundschaft nichts verändert, im Gegenteil, mittlerweile können wir über ALLES miteinander reden, besuchen uns noch immer ab und zu (Auch wenn diese Besuche recht distanziert ablaufen) und pflegen beinahe täglich Kontakt.
Nun gut. Mit der Zeit habe ich mich recht gut erholt, hatte mich wieder aufgerichtet, mich neu verliebt und eine neue Partnerschaft begonnen. Am Anfang war alles ganz toll und ganz einfach, obwohl er in der Schweiz lebt und uns 480 Km trennen. Wir sehen uns fast jedes Wochenende, manchmal holt er mich auch ab, er stand bei jedem Problem zu mir und davon gibt es nicht gerade wenige, fährt ständig hin und her und hat nichts mehr verdient, als daß man ihn aufrichtig liebt und festhält, so fest es geht (mittlerweile sind wir sogar verlobt).
Mittlerweile ist nicht mehr alles so toll und so einfach. Ich habe festgestellt, daß ich nicht in die Schweiz ziehen möchte, und er kann nicht zu mir ziehen. Das ist das eine Problem. Das geringste Problem.
Vor einigen Tagen plötzlich erzählte mir mein Verflossener (Große Liebe, früher eine Sie) er habe da Jemand, den er ganz toll findet und schwärmte selbstverständlich, denn wir können ja über alles reden!
Und plötzlich wurde mir furchtbar übel, schwindelig, ich bekam Schweißausbrüche und hatte das Gefühl durch den kalten, schleimigen Kloß im Hals nicht mehr atmen zu können. Ich wollte aufstehen, nicht einmal das ging, und einfach nur mein Innerstes nach außen kotzen!
Dann kamen die Tränen. Ich hockte vorm PC, schrieb gute Miene zum bösen Spiel - daß er das verdient hat und ich es gut finde, daß er endlich glücklich sein kann - und heulte Rotz und Wasser.
Richtig! Ich war nicht über ihn hinweg! Ganz und gar nicht! Sowas von gar nicht! Ich habe schon viele elende Momente in meinem Leben gehabt, aber so elend war es mir noch nie.
Nachdem ich irgendwann eine Heulpause hatte, habe ich, unter hängen und würgen, meinem Verlobten davon erzählt. Begeistert war er natürlich nicht, logischerweise, ABER, hatte Verständnis für meine Gefühle. Am nächsten Tag machte ich den nächsten Schritt und erzählte IHM von meinen Gefühlen. Was ich besser gelassen hätte, denn es stellte sich heraus, daß nicht seine Gefühle für mich meinem absoluten Glück im Weg standen, sondern mein weiblicher Körper.
In dem Moment war Alles irgendwie noch viel, viel schlimmer geworden. Ich hatte mich in meinem Körper immer ganz wohl gefühlt, fand mich hübsch, war zufrieden, ja wirklich zufrieden, mal abgesehen von zu viel Hintern im Gegensatz zur Brust.
JETZT empfinde ich meinen Körper plötzlich als eine Strafe, der ich nicht entgehen kann.
Ich wollte einfach nur allein sein, nichts hören, nichts sehen, nichts sagen und am Besten, absolut gar nichts fühlen. Was selbstverständlicherweise nicht klappte. Völliges Chaos in meinem Kopf, Magenschmerzen, Übelkeit, und noch mehr Tränen. Viele, viele mehr!
Gerade, als ich mich schön vergraben hatte und in meinem Kopf langsam eine wohltuende Leere eintrat, kam überraschend mein Verlobter vorbei (eigentlich wollten wir uns an diesem Wochenende nicht sehen). Und einmal mehr saß ich heulend auf der Couch, wußte nicht ein noch aus und wollte die Beziehung eigentlich beenden. Der Schmerz in seinen Augen und das unermüdliche gute Zureden hielten mich letztendlich davon ab. Das Thema wurde erstmal nicht mehr angeschnitten wir hatten ein zerbrechliches, aber eigentlich recht harmonisches Wochenende, obwohl es in meinem Kopf unaufhörlich kreiste.
Und jetzt. Jetzt sitze ich hier, bin mit meiner Situation völlig überfordert (Zumindest fühlt es sich so an), kann nicht schlafen, halte meine lieben Haustierchen die unermüdliche Tröstungsversuche starten und mich wach und komme mir vor, wie der gemeinste Mensch der Welt.
Ich liebe meinen Verlobten. Aber ich liebe auch den Anderen, den ich niemals haben kann, ich liebe mich selbst nicht mehr und fühle mich immer mehr außer Stande diese Beziehung aufrecht zu erhalten. Ich möchte einfach alleine sein und nachdenken. Aber ich würde meinem Verlobten wahrscheinlich so weh tun, wie man mir weh getan hat. Und ich mache mir ein bißchen Sorgen, daß er sich etwas antut. Ich bin sein Lichtblick, in einem anstrengenden Leben und ich will ihn um Gottes Willen nicht verletzen! Ich weiß nicht was die richtige Entscheidung ist. Die Beziehung beenden? Oder sie nicht beenden und durchhalten und sehen was daraus wird?
Für mein Herz oder meinen Bauch entscheiden? Aber ich habe Angst mich selbst zu opfern und herumzuquälen, wenn ich feststelle, ich kann die Beziehung nicht halten. Was gewinne ich dabei? Wenn ich es nicht tue, verliere ich womöglich den ersten Mann der es wirklich gut und ehrlich mit mir meint, und wenn ich die Beziehung erhalte, riskiere ich mit einer Lüge und wenig Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft zu leben.
Ich bin völlig verwirrt, weiß nicht was ich tun kann, damit alle Beteiligten so glimpflich wie möglich davonkommen und ich weiß nicht, wie ich es ertragen soll, nicht bei dem Menschen sein zu können der mir am meisten bedeutet.
An dieser Stelle möchte ich all denen Danken, die sich die Mühe gemacht haben dies zu lesen! Ich möchte Niemanden um Anteilname oder Trost anbetteln, aber natürlich würde ich es nicht abweisen, ich kann nicht behaupten, daß ich es nicht nötig hätte. Ich suche einfach nur nach Leuten, die mich verstehen. Ich möchte mir diesen ganzen Kram von der Seele schreiben können, ohne daß mich peinliches oder kühles Schweigen erwartet. Ich würde mich über einen Rat oder eine gute Idee auf meiner Suche nach einer Lösung wirklich, wirklich freuen.
Außerdem möchte ich mich bei den Leuten bedanken die mich gestern Abend (mittlerweile haben wir es 2 Uhr Morgens) so freundlich und offen empfangen haben.
So. Nun werde ich wohl noch eine Zigarette rauchen, meinen Hasen Rüdiger, der tapfer die ganze Zeit still auf meinem Schoß gehockt hat, endlich in sein Bettchen bringen und dann das mit dem Schlafen nochmal versuchen, denn ich muß morgen früh zum Tierarzt, Rüdiger hat einen Termin zur Kastration. Ich hoffe ihr drückt ihm alle die Daumen das alles glatt geht. ^^
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Warum arbeitet mein Herz plötzlich gegen mich?Besucher_in, 14.05.2012, 02:13
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