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Mac
Wieso?
Wieso?
Hallo Mac,
daß es sich bei mir um zwei bisexuelle Frauen handelt, ist DER Unterschied, der es als etwas anderes deklariert, als irgendwo zu finden ist. Gleichzeitig ordnet es mich über diese Konstellation diesen zu. Wenn zwei bisexuelle Frauen ein bisexuelles zu dritt begehren, dann ist die Ausfüllung durch mein Typus die logische Konsequenz. In 'dieser' Bisexualität gibt es einzig ein zu dritt mit zwei Varianten: MFF & FMM. Das ist gänzlich anders als in ambisexuellen Verhältnissen!
Du solltest bedenken, daß ich zwischen sexueller (mental veranlagter) Konstitution, (geistiger) Identität und Konstellation einerseits und gleichzeitig zwischen sexueller Veranlagung und sexuellen Vorlieben andererseits unterscheide. Wie es sich mir darstellt, beinhaltet die allgemein angewandte als solche bezeichnete 'sexuelle Orientierung' NUR Identität und Konstellation und es findet (somit!) auch einzig eine Betrachtung der Vorlieben statt (mehr geht damit nicht)! Wer sich das einmal vor Augen hält, wird sehen, welcher enorme Unterschied darin besteht.
Da steckt mehr dahinter, als ich hier erwähnen möchte, denn es geht um substanzielle Inhalte, die von der Wissenschaft aufgrund ihres Konstruktes (!) außen vor stehen (geh' 'mal auf meine Seite und schau dir mal die anderen Katgorien an, die ich da angehe - dann siehst Du die Zusammenhänge: Veranlagung -> Bewußtsein -> Prinzipienformel!). Zum anderen geht es aber auch immer wieder um Popularismus und darauf bezieht sich meines Erachtens dein Einwand. Wenn da einer aufsteht und sagt: "das ist anders", dann ist das nur Schall und Rauch, egal ob dieser mit oder ohne Status da steht. Ist mir klar. Mein Wegbegleiter ist jedoch die LOGIK und diese verschafft mir einen Status, den man nicht einfach so ignorieren kann!
Dein "es muß aus der Community kommen" und "Da gibt es unter anderem das Problem, daß viele schon sehr lange brauchen, um die Schublade Bisexualität überhaupt für sich zu beanspruchen", sowie "dann sollen sie die auch noch gegen eine austauschen, die sich wie Unentschlossen anhört" ist genau das Koordinat, welches den gegebenen Sachverhalt schafft. Was ich sehe ist, daß die Communities alle miteinander Ambisexuelle als Bisexuelle verkaufen, wobei diese das weder sein wollen, noch können. UND - Ambisexuelle sind sehr wohl entschieden darin, sich eben nicht festzulegen und das wird auch noch so eine große Communityrepräsentanz nicht ändern. Schau dich einmal um, dann wirst Du feststellen, daß DIESE Bisexualität immer mehr in die Queercommunity abrutscht. Ist schon ein Unterschied, ob es um die Sache, die Menschen oder die organisierten Einheiten geht. Der Idealzustand wäre, wenn alles drei eine Einheit bilden würde. Und auch hier noch einmal hervorgehoben: bei der Ambisexualität geht es darum, daß die sexuelle Veranlagung (Orientierung) NICHT ausgeprägt ist - wobei es aufgrund der Unspezifiziertheit diverse Varianten gibt - wie z.B. sich weder auf ein Geschlecht, noch auf einen Sexualpartner festzulegen.
Noch einmal gesondert: Es handelt sich bei der Deklaration von ambisexuell NICHT um eine weitere sexuelle Veranlagung (Orientierung), sondern um die Unausgeprägtheit einer solchen!
Somit erübrigt sich wohl auch, auf dein "mal angenommen ..." zu antworten. Ich bin letzten Samstag 52 Jahre alt geworden und setze mich seit meinem 26. Lebensjahr bewußt mit meinem Sein, meinem Leben und Erleben, wie auch dem allgemeinen Händling dessen auseinander. Die sexuelle Veranlagung ist genauso wenig (ver)änderbar wie der persönliche Charakter. Ich kann mir nicht aussuchen, zu zweit zu leben, weil es einfach nicht zustande zu bringen ist. Die einzigen Gemeinschaften, die ich auf sinnlicher Ebene erlebe, beinhalten das zu dritt. Wenn da eine(r) ausscheidet aus dieser Gemeinschaft, ist die gesamte Gemeinschaft zuende. Das zieht sich wie ein Faden durch mein gesamtes Leben. Das bezieht sich bei mir nicht nur auf sexuell sinnliche Bezüge, sondern betrifft auch Kameradschaften mit Männern, familäre Bezüge, etc..
Du sagst, wie auch anderweitig mir immer wieder vorgeführt wird, daß da so vieles unter dem Mantel der Bisexualität gehändelt wird. Nur eines wird dort vehement ausgesperrt, nämlich das zu dritt als solches, wie auch die von mir dargelegte Variante der logischen Konsequenz dessen. Ich habe lange gebraucht, um überhaupt nachvollziehen zu können, was denn da überhaupt Sachstand ist, weil ich meine Logik gar nicht außen vor stehen lassen konnte - das generell ein 'zu zwei Geschlechtern' ein zu dritt bedeutet, aber ich werde da des besseren belehrt.
Und so hattest ja auch Du 'gleichermaßen' ein Problem damit und hast für ein zu dritt eine Spezifikation geschaffen, nur:
monos = allein - gamos = Ehe - Mongamie = Einehe!
Wenn ich eine bisexuelle mongame Beziehung pflege, bin ich monogam und sonst nicht. Insofern eine solche Beziehung stattfindet, kann diese monogam mit zwei Partnern sein oder mit einem Partner mongam und anderweitig nicht. Auch meine Freundschaften, die ich pflege basieren auf sexueller Sinnlichkeit, aber darin bin ich nicht monogam. Mit meinen Freundinnen kann ich ideale Freundschaften erleben, aber in einer Beziehung würden wir uns wohl gegenseitig erschlagen. Eine Beziehung gehe ich nur ein, wenn Sinnlichkeit, Sachlichkeit und Geistigkeit harmonisch zueinander paßt.
So sieht's bei mir mit der Anwendung aus, denn das monos bezieht sich auf die Einzigartigkeit und nicht auf die Anzahl. Dein gonogam ist für mich generell irreführend, denn der Begriff ist eine Zusammensetzung zweier Begriffe und beinhaltet darüber bereits die Aussage, daß 'geschlechtsmonogam' gelebt wird. Das wird damit aber nicht statuiert, sondern das bisexuelle Miteinander zu dritt.
Bitte verwechsle nicht die Darlegung meiner Ansichten und Prinzipien mit der Erwartungshaltung, daß man sich mir anpaßt und sich ändert. Ich habe das Ganze allgemeingülig systematisch (v)erfaßt, weil mir von Anfang an klar war, daß ich mit diesem Sachstand nicht alleine da stehe, sondern dieser Sachverhalt prädestinierend ist für Bisexuelle. Wenn ich sagte, daß ich aufräume mit dem Durcheinander, meinte ich nicht, daß ich bei anderen aufräume, sondern bei mir Ordnung schaffe. Ob und was andere damit anfangen, liegt in deren Ermessen.
daß es sich bei mir um zwei bisexuelle Frauen handelt, ist DER Unterschied, der es als etwas anderes deklariert, als irgendwo zu finden ist. Gleichzeitig ordnet es mich über diese Konstellation diesen zu. Wenn zwei bisexuelle Frauen ein bisexuelles zu dritt begehren, dann ist die Ausfüllung durch mein Typus die logische Konsequenz. In 'dieser' Bisexualität gibt es einzig ein zu dritt mit zwei Varianten: MFF & FMM. Das ist gänzlich anders als in ambisexuellen Verhältnissen!
Du solltest bedenken, daß ich zwischen sexueller (mental veranlagter) Konstitution, (geistiger) Identität und Konstellation einerseits und gleichzeitig zwischen sexueller Veranlagung und sexuellen Vorlieben andererseits unterscheide. Wie es sich mir darstellt, beinhaltet die allgemein angewandte als solche bezeichnete 'sexuelle Orientierung' NUR Identität und Konstellation und es findet (somit!) auch einzig eine Betrachtung der Vorlieben statt (mehr geht damit nicht)! Wer sich das einmal vor Augen hält, wird sehen, welcher enorme Unterschied darin besteht.
Da steckt mehr dahinter, als ich hier erwähnen möchte, denn es geht um substanzielle Inhalte, die von der Wissenschaft aufgrund ihres Konstruktes (!) außen vor stehen (geh' 'mal auf meine Seite und schau dir mal die anderen Katgorien an, die ich da angehe - dann siehst Du die Zusammenhänge: Veranlagung -> Bewußtsein -> Prinzipienformel!). Zum anderen geht es aber auch immer wieder um Popularismus und darauf bezieht sich meines Erachtens dein Einwand. Wenn da einer aufsteht und sagt: "das ist anders", dann ist das nur Schall und Rauch, egal ob dieser mit oder ohne Status da steht. Ist mir klar. Mein Wegbegleiter ist jedoch die LOGIK und diese verschafft mir einen Status, den man nicht einfach so ignorieren kann!
Dein "es muß aus der Community kommen" und "Da gibt es unter anderem das Problem, daß viele schon sehr lange brauchen, um die Schublade Bisexualität überhaupt für sich zu beanspruchen", sowie "dann sollen sie die auch noch gegen eine austauschen, die sich wie Unentschlossen anhört" ist genau das Koordinat, welches den gegebenen Sachverhalt schafft. Was ich sehe ist, daß die Communities alle miteinander Ambisexuelle als Bisexuelle verkaufen, wobei diese das weder sein wollen, noch können. UND - Ambisexuelle sind sehr wohl entschieden darin, sich eben nicht festzulegen und das wird auch noch so eine große Communityrepräsentanz nicht ändern. Schau dich einmal um, dann wirst Du feststellen, daß DIESE Bisexualität immer mehr in die Queercommunity abrutscht. Ist schon ein Unterschied, ob es um die Sache, die Menschen oder die organisierten Einheiten geht. Der Idealzustand wäre, wenn alles drei eine Einheit bilden würde. Und auch hier noch einmal hervorgehoben: bei der Ambisexualität geht es darum, daß die sexuelle Veranlagung (Orientierung) NICHT ausgeprägt ist - wobei es aufgrund der Unspezifiziertheit diverse Varianten gibt - wie z.B. sich weder auf ein Geschlecht, noch auf einen Sexualpartner festzulegen.
Noch einmal gesondert: Es handelt sich bei der Deklaration von ambisexuell NICHT um eine weitere sexuelle Veranlagung (Orientierung), sondern um die Unausgeprägtheit einer solchen!
Somit erübrigt sich wohl auch, auf dein "mal angenommen ..." zu antworten. Ich bin letzten Samstag 52 Jahre alt geworden und setze mich seit meinem 26. Lebensjahr bewußt mit meinem Sein, meinem Leben und Erleben, wie auch dem allgemeinen Händling dessen auseinander. Die sexuelle Veranlagung ist genauso wenig (ver)änderbar wie der persönliche Charakter. Ich kann mir nicht aussuchen, zu zweit zu leben, weil es einfach nicht zustande zu bringen ist. Die einzigen Gemeinschaften, die ich auf sinnlicher Ebene erlebe, beinhalten das zu dritt. Wenn da eine(r) ausscheidet aus dieser Gemeinschaft, ist die gesamte Gemeinschaft zuende. Das zieht sich wie ein Faden durch mein gesamtes Leben. Das bezieht sich bei mir nicht nur auf sexuell sinnliche Bezüge, sondern betrifft auch Kameradschaften mit Männern, familäre Bezüge, etc..
Du sagst, wie auch anderweitig mir immer wieder vorgeführt wird, daß da so vieles unter dem Mantel der Bisexualität gehändelt wird. Nur eines wird dort vehement ausgesperrt, nämlich das zu dritt als solches, wie auch die von mir dargelegte Variante der logischen Konsequenz dessen. Ich habe lange gebraucht, um überhaupt nachvollziehen zu können, was denn da überhaupt Sachstand ist, weil ich meine Logik gar nicht außen vor stehen lassen konnte - das generell ein 'zu zwei Geschlechtern' ein zu dritt bedeutet, aber ich werde da des besseren belehrt.
Und so hattest ja auch Du 'gleichermaßen' ein Problem damit und hast für ein zu dritt eine Spezifikation geschaffen, nur:
monos = allein - gamos = Ehe - Mongamie = Einehe!
Wenn ich eine bisexuelle mongame Beziehung pflege, bin ich monogam und sonst nicht. Insofern eine solche Beziehung stattfindet, kann diese monogam mit zwei Partnern sein oder mit einem Partner mongam und anderweitig nicht. Auch meine Freundschaften, die ich pflege basieren auf sexueller Sinnlichkeit, aber darin bin ich nicht monogam. Mit meinen Freundinnen kann ich ideale Freundschaften erleben, aber in einer Beziehung würden wir uns wohl gegenseitig erschlagen. Eine Beziehung gehe ich nur ein, wenn Sinnlichkeit, Sachlichkeit und Geistigkeit harmonisch zueinander paßt.
So sieht's bei mir mit der Anwendung aus, denn das monos bezieht sich auf die Einzigartigkeit und nicht auf die Anzahl. Dein gonogam ist für mich generell irreführend, denn der Begriff ist eine Zusammensetzung zweier Begriffe und beinhaltet darüber bereits die Aussage, daß 'geschlechtsmonogam' gelebt wird. Das wird damit aber nicht statuiert, sondern das bisexuelle Miteinander zu dritt.
Bitte verwechsle nicht die Darlegung meiner Ansichten und Prinzipien mit der Erwartungshaltung, daß man sich mir anpaßt und sich ändert. Ich habe das Ganze allgemeingülig systematisch (v)erfaßt, weil mir von Anfang an klar war, daß ich mit diesem Sachstand nicht alleine da stehe, sondern dieser Sachverhalt prädestinierend ist für Bisexuelle. Wenn ich sagte, daß ich aufräume mit dem Durcheinander, meinte ich nicht, daß ich bei anderen aufräume, sondern bei mir Ordnung schaffe. Ob und was andere damit anfangen, liegt in deren Ermessen.
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Mac, 26.01.2014, 18:22Bei dem Versuch, den Unterschied zwischen Polygamie und Polyamory in Worte zu fassen, fiel mir - dank Myri - auf, daß Gonogam einen „Denkfehler“ enthält. Entstanden ist dieser sicherlich dadurch, daß wir viele gebräuchliche Worte nicht hinterfragen und sie in der Art auch für andere Dinge verwenden. Per Definition ...
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Carmilla, 26.01.2014, 19:25
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Besucher_in, 27.01.2014, 10:03
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Mac, 28.02.2014, 17:25
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Manu, 02.03.2014, 00:01
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Mac, 08.03.2014, 23:43
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Re:Sexuelle Orientierung / persönliche VorliebenBesucher_in, 10.03.2014, 20:58
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Carmilla, 11.03.2014, 09:14
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kichererbse, 15.03.2014, 18:49
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Manu, 13.03.2014, 22:00
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H_Gen, 11.03.2014, 12:57
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