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Wieso?
Wieso?
Lass mich deine Frage mit einer Gegenfrage beantworten: Weißt du, was Perfektion ist?
Ich meine nicht die Art von Perfektion, die das Design eines Apple Produktes mit sich bringt. Aber kennst du das Gefühl, mit einem anderen Menschen im absolut gleichen Rhythmus zu schwingen? Kennst du einen Menschen, in dessen Nähe sich einfach alles gut anfühlt, während jeder (!) andere Mensch dir irgendwie nicht ganz "passen" will? Ist da jemand, der allein durch seine Anwesenheit den Sturm in dir zur Ruhe bringt und dich "echt" fühlen lässt?
Wenn ja, Glückwunsch. Denn dann weißt du bereits, warum ich von ihm nicht "los komme". Wenn ich mit Menschen zusammen bin, ist da immer irgend etwas, was mich irritiert. Ich kann es nicht richtig beschreiben und mag da jetzt auch nicht soo ins Detail gehen. Aber bei ihm ist das nicht. Nie gewesen, vom allerersten Augenblick an. Mit ihm steht die Zeit still; immer noch. Nein, anders: Es gibt gar keine Zeit. Nur er, ich, der Gleichklang von zwei Seelen, das wars. Wir denken gleich. Wir fühlen auf eine gleiche Art und Weise. Es ist perfekt. Es gibt nichts auf dieser Welt, das dieser Verbindung auch nur im Entferntesten nahe kommen könnte. Wenn es die Liebe gibt, dann muss sie so sein.
Warum klappt es dann nicht? Warum sind wir nicht längst verheiratet, zumal wir ja bereits zusammen waren? Wenn wir uns doch so gut verstehen und alles passt, warum müssen wir leiden? Berechtigte Fragen. Die Antwort ist ein einziges Wort: Angst.
Wenn zwei Menschen wie er und ich zusammen treffen, ist das eine schwierige, eine sehr schwierige Konstellation. Gerade weil wir insbesondere in emotionalen Dingen so ähnlich sind, kommen wir immer an das, was wir mittlerweile "Nullpunkt" nennen; und alles fängt von vorn an. Nach unserer sehr kurzen und sehr intensiven Beziehung vor sechs Jahren stellte er (damals 20, ich 25) fest, dass er für eine Verbindung mit einer derart emotionalen Tiefe, mit der er sich konfrontiert sah, nicht bereit war. Ich hatte mich vollends auf ihn gestürzt... selbst ungeübt und ungeschickt im Umgang mit Emotionen, habe ich sie kaum kontrollieren können und sie über ihn, der noch überhaupt nicht wusste, wie sie funktionieren, ausgeschüttet. Dass das nicht gut gehen konnte, war klar. Doch im weiteren Verlauf unserer Geschichte konnten wir nie voneinander lassen. Ein paar Mal habe ich versucht, den Kontakt abzubrechen, weil ich dachte, nun ja, er ist nicht so weit. Ich habe es sogar einmal (mit Hilfe einer Beziehung) geschafft, ihn 2 Jahre lang nicht zu sehen. Doch sobald sich unsere Blicke erneut trafen, war alles wie zuvor. Es ist einfach wunderbar... auf der einen Seite.
Denn was geschieht, wenn wir wieder zusammen gehen und feststellen, dass wir emotionalen Krüppel es einfach nicht miteinander aushalten? Dann haben wir nicht einmal mehr das, was nun ist, so schmerzvoll es auch sein kann... alles hat Licht und Schatten. Aber wenn ich ihn tatsächlich nicht mehr in meinem Leben hätte... ich sage immer, dass es nicht richtig ist, aber ich würde es nicht ertragen. Und gerade der Umstand, dass ich üblicherweise ganz gut auf Menschen verzichten kann und sie mir in den seltensten Fällen wirklich etwas bedeuten, macht mich in dieser Sache sehr nachdenklich. Ich habe alles versucht, um ihn los zu werden, weil ich große Angst hatte, mich zu verlieren. Doch ich verliere mich, wenn er nicht da ist. Alles wird farblos ohne ihn. Und deswegen habe ich erst kürzlich aufgegeben, ihn vergessen zu wollen, aber die Angst bleibt unser ständiger Begleiter.
Ich meine nicht die Art von Perfektion, die das Design eines Apple Produktes mit sich bringt. Aber kennst du das Gefühl, mit einem anderen Menschen im absolut gleichen Rhythmus zu schwingen? Kennst du einen Menschen, in dessen Nähe sich einfach alles gut anfühlt, während jeder (!) andere Mensch dir irgendwie nicht ganz "passen" will? Ist da jemand, der allein durch seine Anwesenheit den Sturm in dir zur Ruhe bringt und dich "echt" fühlen lässt?
Wenn ja, Glückwunsch. Denn dann weißt du bereits, warum ich von ihm nicht "los komme". Wenn ich mit Menschen zusammen bin, ist da immer irgend etwas, was mich irritiert. Ich kann es nicht richtig beschreiben und mag da jetzt auch nicht soo ins Detail gehen. Aber bei ihm ist das nicht. Nie gewesen, vom allerersten Augenblick an. Mit ihm steht die Zeit still; immer noch. Nein, anders: Es gibt gar keine Zeit. Nur er, ich, der Gleichklang von zwei Seelen, das wars. Wir denken gleich. Wir fühlen auf eine gleiche Art und Weise. Es ist perfekt. Es gibt nichts auf dieser Welt, das dieser Verbindung auch nur im Entferntesten nahe kommen könnte. Wenn es die Liebe gibt, dann muss sie so sein.
Warum klappt es dann nicht? Warum sind wir nicht längst verheiratet, zumal wir ja bereits zusammen waren? Wenn wir uns doch so gut verstehen und alles passt, warum müssen wir leiden? Berechtigte Fragen. Die Antwort ist ein einziges Wort: Angst.
Wenn zwei Menschen wie er und ich zusammen treffen, ist das eine schwierige, eine sehr schwierige Konstellation. Gerade weil wir insbesondere in emotionalen Dingen so ähnlich sind, kommen wir immer an das, was wir mittlerweile "Nullpunkt" nennen; und alles fängt von vorn an. Nach unserer sehr kurzen und sehr intensiven Beziehung vor sechs Jahren stellte er (damals 20, ich 25) fest, dass er für eine Verbindung mit einer derart emotionalen Tiefe, mit der er sich konfrontiert sah, nicht bereit war. Ich hatte mich vollends auf ihn gestürzt... selbst ungeübt und ungeschickt im Umgang mit Emotionen, habe ich sie kaum kontrollieren können und sie über ihn, der noch überhaupt nicht wusste, wie sie funktionieren, ausgeschüttet. Dass das nicht gut gehen konnte, war klar. Doch im weiteren Verlauf unserer Geschichte konnten wir nie voneinander lassen. Ein paar Mal habe ich versucht, den Kontakt abzubrechen, weil ich dachte, nun ja, er ist nicht so weit. Ich habe es sogar einmal (mit Hilfe einer Beziehung) geschafft, ihn 2 Jahre lang nicht zu sehen. Doch sobald sich unsere Blicke erneut trafen, war alles wie zuvor. Es ist einfach wunderbar... auf der einen Seite.
Denn was geschieht, wenn wir wieder zusammen gehen und feststellen, dass wir emotionalen Krüppel es einfach nicht miteinander aushalten? Dann haben wir nicht einmal mehr das, was nun ist, so schmerzvoll es auch sein kann... alles hat Licht und Schatten. Aber wenn ich ihn tatsächlich nicht mehr in meinem Leben hätte... ich sage immer, dass es nicht richtig ist, aber ich würde es nicht ertragen. Und gerade der Umstand, dass ich üblicherweise ganz gut auf Menschen verzichten kann und sie mir in den seltensten Fällen wirklich etwas bedeuten, macht mich in dieser Sache sehr nachdenklich. Ich habe alles versucht, um ihn los zu werden, weil ich große Angst hatte, mich zu verlieren. Doch ich verliere mich, wenn er nicht da ist. Alles wird farblos ohne ihn. Und deswegen habe ich erst kürzlich aufgegeben, ihn vergessen zu wollen, aber die Angst bleibt unser ständiger Begleiter.
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Besucher_in, 05.10.2012, 12:46Moinsen ihr alle, ich bin hier um interessanten Menschhen zu begegnen, die bi lieben, ich bin aber auch hier um für mich ein paar Antworten aufzustöbern. In meinem Profil habe ich mich mal in die Schublade bisexuell eingetragen, doch passt das auf mich auch nur bedingt. Sagen ...
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Mac, 05.10.2012, 13:26
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Besucher_in, 05.10.2012, 20:49
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Mac, 05.10.2012, 21:20
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Besucher_in, 05.10.2012, 21:38
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Besucher_in, 14.10.2012, 14:19
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Besucher_in, 14.10.2012, 15:06
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Besucher_in, 14.10.2012, 20:18
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Besucher_in, 14.10.2012, 23:04
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Besucher_in, 14.10.2012, 23:58
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Re:Bisensualität oder die mühsame Frage nach der SexualitätBesucher_in, 15.10.2012, 07:29
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Fen, 15.10.2012, 11:48
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Besucher_in, 15.10.2012, 13:58
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Fen, 15.10.2012, 14:37
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Besucher_in, 15.10.2012, 14:51
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Besucher_in, 15.10.2012, 22:50
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Besucher_in, 19.10.2012, 06:48
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Besucher_in, 17.11.2012, 10:40
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Besucher_in, 19.07.2013, 01:31
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