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Mac
Wieso?
Wieso?
Hallo an Alle, vielen lieben Dank für das freundliche Willkommen :-D
Jetzt fiel hier die Frage, was die Situation kompliziert macht... ich habe mich ein wenig hier im Forum umgesehen, aber noch keine Zeit gefunden, meine "Story" einmal ein wenig genauer zu schildern. Das könnte ich ja im Zuge dessen gleich mal nachholen
Also, das Leben, insbesondere das partnerschaftliche, ist für Transmenschen nicht ganz so einfach. Ich weiß nicht, inwiefern sich hier jemand einigermaßen auskennt, aber es gibt natürlich auch für Transleute verschiedene Wege, dem Leben die Stirn zu bieten (das hört sich negativer an als es ist
). Eigentlich habe ich ja noch Glück; als Mensch, der sich im Prinzip partnerschaftlich hinsichtlich seiner Präferenzen überhaupt nicht einschränkt, sind die potenziellen Möglichkeiten augenscheinlich höher. Allerdings musste ich die Erfahrung machen, dass das lange nicht so einfach ist, wie man sich das vielleicht vorstellt. Ein hundertprozentig homosexueller Mann kann mit mir genauso wenig anfangen wie eine hundertprozentig heterosexuelle Frau. Und da fängt das Kuddelmuddel schon an.
Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich mich fragte, ob bzw. wo es Menschen gibt, die all diese Grenzen, die ich allein in und an mir trage, auflösen und nicht unbedingt beachten müssen. Viele Leute denken gern und oft in Kategorien... sicher ist es wichtig, irgendwo eine "Schublade" zu finden, aber da fängt es auch schon an; denn meiner Meinung nach kann und sollte kein Mensch in eine einzige Schublade gesteckt werden können (was mir die Antwort nach eben jener bei der Anmeldung auch relativ schwer gemacht hat
). Ich bin es allerdings leid, immer irgendwie kategorisiert zu werden. Ich sehe die Notwendigkeit in gewisser Weise ein, aber irgendwann wird es, wenn man eigentlich sämtliche Schubladen in sich vereint, einfach zu viel. Ich möchte einfach ein ganz normales (nun ja...) Leben führen, in dem es keinen Unterschied macht. Ich möchte nicht andauernd erklären müssen, warum ich denn nun so lebe wie ich es tue. Es hat mich sehr viel gekostet, dieses Leben allein für mich zu akzeptieren und eben nicht etwas vorzuspielen, was nicht ist... sei es nun im partnerschaftlichen oder sexuellen Bereich oder allein bezüglich der Tatsache, dass ich mein Geschlecht nach außen angepasst habe. Ich habe mir Erkenntnisse und Freiheiten, seelische so wie auch äußerliche, hart erkämpft und möchte sie nicht Tag um Tag verteidigen müssen. Daher war ich schon länger auf der Suche nach Menschen, die das zumindest ansatzweise verstehen, sich vielleicht in ähnlichen Situationen befinden und wo es im Prinzip keine Rolle spielt; weil man einfach frei ist.
Nun könntet ihr mich natürlich fragen: "Ja, was ist denn mit der Trans-Szene? Oder die Schwulenszene? Da gibt es doch haufenweise Menschen, auf die deine Beschreibung passt?" Stimmt. Aber ich bin total kein Szenetyp. Mir erschließt sich die Logik nicht, einen eigentlich traurigen Umstand (eben die Notwendigkeit, das Geschlecht wechseln zu müssen) zum Hauptbestandteil seines Lebens zu machen. So ist es aber größtenteils in der "Szene"... alles dreht sich nur ums Trans-Sein, ums Passing, wie komme ich im Zielgeschlecht rüber, schau mal wie viel Bart ich habe, blah blah blah... was soll das? Ich bin ein ganz normaler Mensch und will auch so leben. Wenn ich jeden Tag daran denken müsste, dass ich anders bin, Himmel, dann hätte ich den ganzen Kram doch nicht durchziehen müssen! Dann hätte ich auch so bleiben können, ich meine, das Ziel der ganzen Aktion war ja, eben NICHT mehr nach außen hin aufzufallen als etwas, das ich nicht war! Da dieser Wechsel für mich vorerst abgeschlossen ist, muss ich mich doch nicht ständig damit befassen. Das Leben ist so viel mehr als das!
Ähnlich verhält es sich in der Schwulenszene, wobei es dort sehr viel ums Vögeln geht und ich aus dieser Verlosung aufgrund körperlicher Umstände schon mal ausfalle
Was soll ich also da. Es gibt in der Szene hier und da Leute, die entweder sensationsgeil sind oder neugierig, okay, aber für eine dauerhafte Bekanntschaft, Freundschaft oder Partnerschaft ist diese Konstellation ebenso ungeeignet.
So kam ich also hierher und werde in den folgenden Tagen mal sehen, wer hier so rumstromert
(P.S. Ich bin übrigen Autor, hat man jetzt gar nicht gemerkt, wa?
Ich schreibe gern und viel, take it or leave it
)
Jetzt fiel hier die Frage, was die Situation kompliziert macht... ich habe mich ein wenig hier im Forum umgesehen, aber noch keine Zeit gefunden, meine "Story" einmal ein wenig genauer zu schildern. Das könnte ich ja im Zuge dessen gleich mal nachholen
Also, das Leben, insbesondere das partnerschaftliche, ist für Transmenschen nicht ganz so einfach. Ich weiß nicht, inwiefern sich hier jemand einigermaßen auskennt, aber es gibt natürlich auch für Transleute verschiedene Wege, dem Leben die Stirn zu bieten (das hört sich negativer an als es ist
Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich mich fragte, ob bzw. wo es Menschen gibt, die all diese Grenzen, die ich allein in und an mir trage, auflösen und nicht unbedingt beachten müssen. Viele Leute denken gern und oft in Kategorien... sicher ist es wichtig, irgendwo eine "Schublade" zu finden, aber da fängt es auch schon an; denn meiner Meinung nach kann und sollte kein Mensch in eine einzige Schublade gesteckt werden können (was mir die Antwort nach eben jener bei der Anmeldung auch relativ schwer gemacht hat
Nun könntet ihr mich natürlich fragen: "Ja, was ist denn mit der Trans-Szene? Oder die Schwulenszene? Da gibt es doch haufenweise Menschen, auf die deine Beschreibung passt?" Stimmt. Aber ich bin total kein Szenetyp. Mir erschließt sich die Logik nicht, einen eigentlich traurigen Umstand (eben die Notwendigkeit, das Geschlecht wechseln zu müssen) zum Hauptbestandteil seines Lebens zu machen. So ist es aber größtenteils in der "Szene"... alles dreht sich nur ums Trans-Sein, ums Passing, wie komme ich im Zielgeschlecht rüber, schau mal wie viel Bart ich habe, blah blah blah... was soll das? Ich bin ein ganz normaler Mensch und will auch so leben. Wenn ich jeden Tag daran denken müsste, dass ich anders bin, Himmel, dann hätte ich den ganzen Kram doch nicht durchziehen müssen! Dann hätte ich auch so bleiben können, ich meine, das Ziel der ganzen Aktion war ja, eben NICHT mehr nach außen hin aufzufallen als etwas, das ich nicht war! Da dieser Wechsel für mich vorerst abgeschlossen ist, muss ich mich doch nicht ständig damit befassen. Das Leben ist so viel mehr als das!
Ähnlich verhält es sich in der Schwulenszene, wobei es dort sehr viel ums Vögeln geht und ich aus dieser Verlosung aufgrund körperlicher Umstände schon mal ausfalle
So kam ich also hierher und werde in den folgenden Tagen mal sehen, wer hier so rumstromert
(P.S. Ich bin übrigen Autor, hat man jetzt gar nicht gemerkt, wa?
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Besucher_in, 13.10.2012, 16:02Hallöchen! Mein Name ist Joshua, aber alle nennen mich JD, weswegen ich auch den Nickname so gewählt habe. Ich bin 31 Jahre alt und lebe im schönen Ruhrgebiet direkt am noch schöneren Rhein. Ich kam hierher, weil ich glaube, hier richtig zu sein (wenn man mich lässt). Die Situation ist ...
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Mac, 13.10.2012, 16:43
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Fen, 13.10.2012, 17:27
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Besucher_in, 13.10.2012, 17:34
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Myri, 13.10.2012, 23:17
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Besucher_in, 14.10.2012, 00:04
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Lilly1971, 14.10.2012, 09:58
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Re:"Tach, ich bin der Neue, ich komm jetzt öfters ;-)"Besucher_in, 14.10.2012, 12:56
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Fen, 14.10.2012, 20:31
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EinzigEine, 14.10.2012, 20:59
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Besucher_in, 14.10.2012, 22:35
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Besucher_in, 14.10.2012, 22:39
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