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Krankheit als Entschuldigung
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Krankheit als Entschuldigung

Ich arbeite in meinem Praktikum mit seelisch behinderten Menschen zusammen.
Grundregel im Wohnheim ist, daß sie für alles, was sie während ihrer Persönlichkeitsstörung und Krankheit "anstellen", selbstverantwortlich sind. Es wird nichts entschuldigt.

Im Privatem habe ich nun zum zweiten Male damit zu tun, daß sich eine Frau rausredet, daß sie während ihres Schubes nicht mehr "sie selbst" ist. Damit gibt sie jede Verantwortung ab!

Ich bin sauwütend!
Gilt Krankheit als Ausrede?
Ist es ein Versuch, sich von den Konsequenzen seiner Worte und Taten zu distanzieren?

Ist es weniger schlimm, wenn ein Alkoholsüchtiger unflätig wird?
Wenn ich in einer depressiven Phase meine Freunde verdächtige usw.?
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Krankheit als Entschuldigung
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