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Kann's nicht einfach mal nach Plan laufen?
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Kann's nicht einfach mal nach Plan laufen?
Beitrag geschrieben von Panthera am 26.05.2017, 19:09 Uhr
von  Panthera
 
Fake- Check: Die FV LLL'ler können dies bisher nicht ausschließen.
 


Hallo liebe LiLeLu-ler!

Heute ist mir einmal wieder etwas passiert, was mich irgendwie leicht gefrustet hat. Eigentlich hätte ich diesen Beitrag auch im Bereich "Negatives Erleben" posten können, aber ins "Leben" passt er eigentlich auch ganz gut. Ich will mich auch gar nicht zu sehr darüber aufregen, denn im Grunde genommen ist es verglichen mit so manch anderem Problem echt ziemlich Harmlos. Ich wollte es mir aber trotzdem mal von der Seele schreiben und vielleicht kennt ja die oder der eine oder andere von euch so ähnliche Situationen?

Aaaalso, wo fange ich am besten an? Klar, natürlich ganz am Anfang. Es ist so, dass ich in diesem Semester am Freitag keine Vorlesungen habe und da am Donnerstag bekanntlich Feiertag war, bin ich schon am Mittwochabend zu einem verlängerten Wochenende nach Hause zu meiner Familie aufgebrochen. Im Zug habe ich unverhofft eine gute Freundin von mir getroffen. Wir hatten uns kürzlich geschrieben und uns nach einiger Zeit mal wieder zu einem gemeinsamen Treffen verabredet und haben dann die Details im Zug ausgiebig geklärt.
Heute sollte das "Ding" dann laufen. Nichts Weltbewegendes, nur eine kleine Wanderung, aber für mich trotzdem irgendwie das absolute Highlight des ganzen Wochenendes, weil es einfach der ersehnte Ausbruch aus dem Alltagstrott ist. Also, ich hab mich gefreut wie Bolle und heute morgen - musste sie leider absagen. Und ich habe mir nur gedacht: ernsthaft? Ist "der da oben" wirklich so gemein, dass ich mich tagelang auf nichts anderes freue, nur um mir im letzten Augenblick einen Strich durch die Rechnung zu machen?

Warum mich das Ganze so beschäftigt? Weil es, zufälliger Weise bei genau der gleichen Freundin, vor einigen Monaten schon einmal ganz ähnlich passiert ist. Wir haben eine tolle Unternehmung zusammen geplant, haben uns beide tierisch drauf gefreut. Und einen Tag vorher steht ihre Wohnung wegen einer kaputten Waschmaschine unter Wasser, weshalb wir unsere Unternehmung bis auf unbestimmte Zeit verschieben mussten.
Ich bin ihr keineswegs böse, sie kann ja nichts dafür, dass ihr immer kurzfristig etwas dazwischen gekommen ist. Und aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Und trotzdem hat mich das jetzt den ganzen Nachmittag über ziemlich gefrustet und ein wenig traurig gemacht. Ständig denkt man sich: "Eigentlich hättest du jetzt um diese Zeit dort und dort sein und dieses oder jenes tun können." Tja, und selbstverständlich kommt man nicht umhin, irgendwann zu denken: "Klar, das passiert auch nur dir und nie den anderen (was freilich nicht stimmt, anderen geht es bestimmt ab und an genauso) und warum kann nicht einfach mal irgendwas klappen, so wie man es geplant hat?"

Sooo, genug gemeckert. Ich will ja nicht jammern, aber das musste jetzt einfach mal gesagt werden.
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