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Faszinierende Aussagen
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Faszinierende Aussagen
Beitrag geschrieben von Mac am 19.12.2014, 00:19 Uhr
Letzte Änderung: 19.12.2014, 00:30 von Mac.
von  Mac
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So manches Mal komme ich ins Grübeln, wenn ich Zeitungsschau betreibe. Ist sicherlich auch im Sinne der Autoren. Heute waren aber zwei Artikel dabei, wovon mich der eine in seinen Aussagen fasziniert und der andere mir einen gewissen A-ha- Effekt verpaßt, aber gleichzeitig auch für eine Argumentationsleere gesorgt hat.

Atheismus im Mittleren Osten
... Stattdessen schwinge der Klerus vorzugsweise die Keule buchstabentreuer Gottesfurcht und traktiere seine Kritiker mit Szenarien von Höllenfeuern. "Allerdings wirkt das neben all dem, was wir hier wirklich durchmachen, irgendwann ausgesprochen lächerlich"...

... "Gott gab den Homosexuellen Instinkte – verbietet ihnen aber, diese auszuleben. Wozu gab er sie ihnen dann? Um sie zu quälen?" ...

... "Wenn Gott und Mensch zwei voneinander getrennte Entitäten sind, muss Gott doch räumlich begrenzt sein? Sonst könnte er ja in den Menschen einfliessen – womit Gott und Mensch eins wären." ...

Quelle: Neue Züricher Zeitung
Alles Aussagen junger Atheisten_innen, die in einem islamgeprägtem Land aufgewachsen sind.

Ausländer-Hass und die Grenzen der Aufklärung
... Wann wäre je ein Wahn einer vernünftigen Argumentation gewichen? Der Verweis auf die Steuern, die die ausländischen Mitbürger zahlen, auf ihren Beitrag zur Sicherung „unseres Rentensystems“, auf den „Fachkräftemangel“, den Zuwanderung beheben könnte ...
... Was wäre denn, wenn „Ausländer“ im Sinne eines ökonomischen Effizienz-Begriffs nutzlos wären? Dürfte man sie dann umbringen?

Quelle: Nachdenkseiten.de
Da fühlte ich mich dann schon etwas mies, bei dem, was man all die Jahre für gut und richtig erachtet hat, ohne es bis ins Letzte zu durchdenken.

Eine allgemeingültige Aussage stammt aus dem gleichen Artikel und rangiert bei mir eher unter Paradies- Vorstellungen. Aber man darf ja Wünsche äußern.
... Wir müssten die gesellschaftlichen Verhältnisse so einrichten, dass den Menschen in der Erziehung und durch ihre Lebensumstände weniger Bosheit eingepresst wird. Dann würden sie keine Sündenböcke mehr benötigen, auf die sie ihre Misere verschieben können. ...

Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Bye Mac
Versuche immer das Unmögliche zu erreichen, damit Du das Mögliche erreichst.

Wunsch und Streben nach Veränderung, erfordern Mut und Willen zur Veränderung.
(M. Pflüger)
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Faszinierende Aussagen
Mac 19.12.2014, 00:19
   
EinzigEine 19.12.2014, 15:41
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